Zerreissprobe
Mein Mann versucht immer noch diese Ausbildung zu Ende zu bringen. Er verzwifelt fast daran, hat kaum noch Nerven, ist völlig am Ende. Helfen kann ich ihm kaum. Trotz allem Verständnis verletzt es mich, wenn er keine zwei Stunden findet in den nächsten 2 Monaten um unsere Flitterwochen zu planen. Ich bin traurig und enttäuscht.
Auch ich schlafe schlecht in den letzten Tagen/Nächten, sitze stundenlang vor dem Fenster oder stehe auf der Veranda und schaue den vorbeiziehenden Wolken und dem fast vollen Mond zu. Ich liebe das Mondlicht. Es hat eine spezielle Kraft die ich schon immer fühlen konnte. Etwas ganz anderes als die Sonne. Weich und stark, es umschmeichelt einem und hat etwas Tiefgründiges, Unheimliches und unendlich Kraftvolles. Etwas, dem nicht alle standhalten, doch auch etwas, das nicht alle wahrnehmen. Ich bin keine Hexe und bete den Mond an, aber ich verstehe diese dunklen Kulte und die vielen Rituale die bei Mondlicht durchgeführt werden (müssen). Diese Atmosphäre die in einer hellen Mondnacht mit ein paar vorbeiziehenden Wolken entstehen kann in der Natur, wenn alles schimmert und in dieses weiche, silbrige Licht getaucht ist. Als ob eine kleine Lampe am Himmel erstrahlt und einem ein wenig Licht spendet, wenn vielleicht noch einige kleine Dunstfetzen über die Hügel schweifen oder sogar Nebelschwaden vom Tal heraufziehen und der Mond sie wie ein Meer erstrahlen lässt, die wabernden Bewegungen aufnimmt und jedes Wassertröpfchen erleuchtet, dann erstarre ich vor Ehrfurcht. Es raubt mir den Atem und lässt mich erahnen welche Kraft man aus diesem Licht schöpfen kann. Die Sonne verbrennt mich. Darum liebe ich den Mond, den er streichelt mich zärtlich.
Auch ich schlafe schlecht in den letzten Tagen/Nächten, sitze stundenlang vor dem Fenster oder stehe auf der Veranda und schaue den vorbeiziehenden Wolken und dem fast vollen Mond zu. Ich liebe das Mondlicht. Es hat eine spezielle Kraft die ich schon immer fühlen konnte. Etwas ganz anderes als die Sonne. Weich und stark, es umschmeichelt einem und hat etwas Tiefgründiges, Unheimliches und unendlich Kraftvolles. Etwas, dem nicht alle standhalten, doch auch etwas, das nicht alle wahrnehmen. Ich bin keine Hexe und bete den Mond an, aber ich verstehe diese dunklen Kulte und die vielen Rituale die bei Mondlicht durchgeführt werden (müssen). Diese Atmosphäre die in einer hellen Mondnacht mit ein paar vorbeiziehenden Wolken entstehen kann in der Natur, wenn alles schimmert und in dieses weiche, silbrige Licht getaucht ist. Als ob eine kleine Lampe am Himmel erstrahlt und einem ein wenig Licht spendet, wenn vielleicht noch einige kleine Dunstfetzen über die Hügel schweifen oder sogar Nebelschwaden vom Tal heraufziehen und der Mond sie wie ein Meer erstrahlen lässt, die wabernden Bewegungen aufnimmt und jedes Wassertröpfchen erleuchtet, dann erstarre ich vor Ehrfurcht. Es raubt mir den Atem und lässt mich erahnen welche Kraft man aus diesem Licht schöpfen kann. Die Sonne verbrennt mich. Darum liebe ich den Mond, den er streichelt mich zärtlich.
Lexx77 - 18. Aug, 22:13
