Krankheit
Nun hatte ich also nach zwei Operationen, zwei Tage nach meiner Hochzeit den Befund, dass sie alles erwischt haben. D.h. so viel wie ich habe keinen Krebs mehr. Vorläufig.
Einen Tag später hatte ich eine so starke arterielle Blutung, dass ich erneut operiert werden musste, um die Blutung zuzunähen. Es stimmt, das stand in den Risiken der vorangegangenen Operationen, aber wer glaubt schon zu der kleineren Zahl von Menschen zu gehören, die diese Komplikationen bekommen?
Letzte Woche war ich echt wahnsinnig mitgenommen. Jeden Tag hämmernde Kopfschmerzen, eine Treppe hoch zu steigen bedeutete sich sofort hinsetzen danach und schnaufen wie eine alte Frau. Angst bei jeder Bewegung wieder etwas "kaputt zu machen", eine Blutung zu verursachen.
Heute ist der erste Tag, an dem ich mich ein wenig besser fühle.
Die Gedanken die einem bei dem Wort Krebs durch den Kopf schiessen sind schon beängstigend. Das Licht, das so eine Diagnose auf sein eigenes Leben wirft, ist ein völlig anderes. Vielleicht ist es nun wirklich eine Chance.
Durch diese Situation war die Hochzeit auch dementsprechend emotional. Ich liebe meinen Mann, habe auch aber auch panische Angst ihn zu verlieren, oder ihm Schmerz zu bereiten. Natürlich habe ich auch Angst verletzt zu werden.
Nach wie vor bin ich müde und erschöpft. Die Angst vor einer weiteren Blutung ist gross und ich will auf keinen Fall noch einmal eine Narkose. Auch von Krankenhäusern habe ich erst mal genug.
Obwohl die Gedanken in mir toben kann ich sie nicht in Worte fassen. Früher habe ich so viel geschrieben. Irgendwie klappt das nicht mehr.
Einen Tag später hatte ich eine so starke arterielle Blutung, dass ich erneut operiert werden musste, um die Blutung zuzunähen. Es stimmt, das stand in den Risiken der vorangegangenen Operationen, aber wer glaubt schon zu der kleineren Zahl von Menschen zu gehören, die diese Komplikationen bekommen?
Letzte Woche war ich echt wahnsinnig mitgenommen. Jeden Tag hämmernde Kopfschmerzen, eine Treppe hoch zu steigen bedeutete sich sofort hinsetzen danach und schnaufen wie eine alte Frau. Angst bei jeder Bewegung wieder etwas "kaputt zu machen", eine Blutung zu verursachen.
Heute ist der erste Tag, an dem ich mich ein wenig besser fühle.
Die Gedanken die einem bei dem Wort Krebs durch den Kopf schiessen sind schon beängstigend. Das Licht, das so eine Diagnose auf sein eigenes Leben wirft, ist ein völlig anderes. Vielleicht ist es nun wirklich eine Chance.
Durch diese Situation war die Hochzeit auch dementsprechend emotional. Ich liebe meinen Mann, habe auch aber auch panische Angst ihn zu verlieren, oder ihm Schmerz zu bereiten. Natürlich habe ich auch Angst verletzt zu werden.
Nach wie vor bin ich müde und erschöpft. Die Angst vor einer weiteren Blutung ist gross und ich will auf keinen Fall noch einmal eine Narkose. Auch von Krankenhäusern habe ich erst mal genug.
Obwohl die Gedanken in mir toben kann ich sie nicht in Worte fassen. Früher habe ich so viel geschrieben. Irgendwie klappt das nicht mehr.
Lexx77 - 24. Jun, 10:16
