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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Wohin des Weges?

Wohin das nur alles führt? Heute habe ich erneut einen Termin beim Doktor. Von meinem Vater habe ich immer noch nichts gehört. Langsam bin ich nicht mehr versöhnlich gestimmt, sondern so verletzt wie früher. Das heisst Kampf, Angriff und Schmerz, falls wir jemals wieder aufeinander treffen sollten. Ich habe keine Lust mehr Verständnis zu haben. Keine Geduld mehr. Keinen Bock auf dieses ganze Theater. Ich mag nicht grossmütig sein, über allem stehen und alles begreiffen.
Ihr könnt mich alle mal!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Perfekte Maske

Als ich zum Spezialist für Wirbelsäulen ging verschrieb er mir Antidepressiva. Er hat mich gesehen. Wie ich wirklich bin.

Montag, 1. Dezember 2008

Ewig

Ewig her. Getraue mich kaum meine Gefühle öffentlich zu posten. Wer weiss wer sie liest.
Hab schon wieder eine unerklärliche "Funkstille" mit meinem Vater, diemich stark belastet, wohnen wir doch nebeneinander. Ich liebe ihn. Warum will er allein sein? Weshalb igelt er sich ein? Warum lässt er unsere Meinung nicht gelten und uns nicht unser eigenes Leben leben?
Ich bin ansonsten so glücklich, wenn nur dieses "Störgeräusch" nicht wäre. Wenn er sich nur "normal" verhalten könnte. Wenn er nur meine Liebe genauso erwiedern würde. Ich liebe ihn so sehr. Was soll ich blos tun?

Freitag, 19. September 2008

Opa

Morgen werden wir einen Ausflug auf den Hohen Kasten machen zum Geburtstag von meinem Opa. Jedes Mal denke ich, obes wohl nicht das letzte Mal ist, dass ich sie sehe, meine Grosseltern. Und wenn dann eine/r von ihnen alleine bleibt eines Tages niemand mehr die Türe öffnet. Ein Kollege von mir den Schlüsseldienst organisiert und man die Tür öffnet, nur um darin eine Leiche zu finden, die schon tagelang tot ist. Sicherlich haben wir dies des öfteren, doch es ist schon etwas gaaaaaaaanz anderes, wenn es die eigene Familie ist. Ich liebe sie so sehr. Und hoffe wir sehen uns noch ganz oft!

Boah

Die ganz Woche Stress. Mal einen Tag um 04:00 aufstehen für eine kurzfristige Aktion und dann doch arbeiten bis 18:00, nächster Tag Pikett-Stellung und von 07:00 bis 22:00 arbeiten, jeden Tag einen Haufen von Aufträgen und jeden Abend später nach Hause kommen. Jede Nacht unruhig und nur mit vielen, viele Unterbrüchen Schlafen um somit jeden morgen geräderter aufstehen.
Boah ich bin echt wirklich fertig!

Montag, 25. August 2008

Die Liebe

Sich ewige Liebe wünschend
zusammen in der Natur
Eng umschlungen im andern versinkend
Halt und Geborgenheit pur

Im Wasser sich spiegelnd
das vollkommene Glück spühren
Sich gemeinsam auf dem Ast wiegelnd
zärtlich berühren

Die Nähe zum anderen geniessen
im Wunsch die Zeit anzuhalten
doch leider muss weiter sie fliessen
während wir die Hände falten

Ein kurzes Stossgebet
gegen Himmel wir senden
auf das Gott uns versteht
lass es mit uns zwei so bewenden

Wir haben das Glück gefunden
ineinander, wir zwei
bitte schenk uns viele gemeinsame Stunden
der Rest ist uns einerlei

Der Himmel und mein Mann

Heute ist ein verhangener Tag. Der HImmel ist grau, aber es regnet nicht. Trotz grossem Vorsatz kann ich mich nicht richtig aufraffen den Rasen zu mähen. Aber ich werd es müssen.
Nach dem Beitrag, bzw. der Lektüre des letzten Eintrags bei "Alltagslust - Alltaggsfrust" ist mir so richtig klar geworden, was mein Mann jetzt auch braucht. Nicht nur jetzt, sondern immer. Ich habe so klar und deutlich diese Nörglerei gesehen, in der ich auch Weltmeisterin bin. Aber das will ich gar nicht. Und so viel stört mich auch gar nicht (wirklich). Keine Ahnung warum Frauen immer so herumnörgeln und jammern müssen. Liegt vielleicht in den Genen. Jedenfalls ist mir da aufgefallen wie ich auf keinen Fall sein will, und wie elend sich das Gegenüber fühlen muss, wenn man es immer so kritisiert und ihm nichts zutraut.
Ich habe einen wundervollen Mann den ich über alles Liebe und den ich auf der ganzen Linie unterstützen möchte. Ich möchte ihm so viel wie möglich abnehmen und in seinen Bereichen, die ihm wichtig sind, ihm so viel wie möglich zutrauen. Scheitern ist kein Problem, denn es gibt immer andere Wege. Auch wenn er das momentan nicht so sieht, so wird er es lernen, falls es einmal dazu kommen sollte. Ich glaube daran, dass er jede Situation irgendwie meistern wird, so wie auch wir zusammen das tun und jeder in seinem eigenen Leben.
Das musste mal gesagt werden.
Er gibt sich so grosse Mühe, sowohl in der Arbeit, als auch bei der Ausbildung und in unserer Beziehung. Er nimmt Kritik immer an und versucht sie bestmöglichst umzusetzen. Was kann man sich mehr wünschen? Er ist einfach wundervoll!

Montag, 18. August 2008

Zerreissprobe

Mein Mann versucht immer noch diese Ausbildung zu Ende zu bringen. Er verzwifelt fast daran, hat kaum noch Nerven, ist völlig am Ende. Helfen kann ich ihm kaum. Trotz allem Verständnis verletzt es mich, wenn er keine zwei Stunden findet in den nächsten 2 Monaten um unsere Flitterwochen zu planen. Ich bin traurig und enttäuscht.
Auch ich schlafe schlecht in den letzten Tagen/Nächten, sitze stundenlang vor dem Fenster oder stehe auf der Veranda und schaue den vorbeiziehenden Wolken und dem fast vollen Mond zu. Ich liebe das Mondlicht. Es hat eine spezielle Kraft die ich schon immer fühlen konnte. Etwas ganz anderes als die Sonne. Weich und stark, es umschmeichelt einem und hat etwas Tiefgründiges, Unheimliches und unendlich Kraftvolles. Etwas, dem nicht alle standhalten, doch auch etwas, das nicht alle wahrnehmen. Ich bin keine Hexe und bete den Mond an, aber ich verstehe diese dunklen Kulte und die vielen Rituale die bei Mondlicht durchgeführt werden (müssen). Diese Atmosphäre die in einer hellen Mondnacht mit ein paar vorbeiziehenden Wolken entstehen kann in der Natur, wenn alles schimmert und in dieses weiche, silbrige Licht getaucht ist. Als ob eine kleine Lampe am Himmel erstrahlt und einem ein wenig Licht spendet, wenn vielleicht noch einige kleine Dunstfetzen über die Hügel schweifen oder sogar Nebelschwaden vom Tal heraufziehen und der Mond sie wie ein Meer erstrahlen lässt, die wabernden Bewegungen aufnimmt und jedes Wassertröpfchen erleuchtet, dann erstarre ich vor Ehrfurcht. Es raubt mir den Atem und lässt mich erahnen welche Kraft man aus diesem Licht schöpfen kann. Die Sonne verbrennt mich. Darum liebe ich den Mond, den er streichelt mich zärtlich.

Freitag, 8. August 2008

Arbeit

Die Arbeit an meiner neuen Stelle gefällt mir gut. Ich glaube die Leute sind ganz ok und ich fühle mich wohl. Vorerst kann es mal so weitergehen. Eine Schwierigkeit ist die Grenze die wir mitbetreuen, da viele Aufträge von dort kommen. Politisch ist das in der Schweiz so gelöst, dass wir eine Grenzwache und eine Polizei haben. Die Grenzwache hat nicht dieselben Befugnisse wie die Polizei weshalb wir oft von ihnen aufgerissene Arbeit zu Ende erledigen müssen, was uns nicht unbedingt zu Freunden macht. Überspitzt gesagt ist es einfach mit dem Finger auf jemanden zu zeigen der was klaut als ihm dann nachzurennen, ihn zu verhaften und die ganze administrative Arbeit zu machen. Diese Situation ist sehr unbefriedigend und macht anscheinend so ziemlich allen zu schaffen. Ich seh' das momentan noch als "normal" und meinen Job an. Aber vielleicht ändert das auch bald. Jedenfalls wird es politisch so schnell keine Lösung geben, denn dann würden ja ein paar Chefs eingehen, und das will ja niemand...
Gesundheitlich geht's mir ganz gut, nur dass ich immer noch Schmerzen habe im rechten Arm. Jeh nach Schlafposition (Gruss an Samuel ;-) ) schmerzt er mehr oder weniger beim aufwachen und deshalb bemühe auch ich mich auf dem Rücken zu schlafen, obwohl ich das nie gemacht habe vorher. Ansonsten bin ich aber wirklich wieder fit und habe mich sogar gezwungen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gehen. Immerhin muss ich auf dem Heimweg eine halbe Stunde steil den Berg raufächzen, aber ich schaff's mit zwei-drei Zwischenhalten. Natürlich habe ich keine Kondition mehr, aber es geht mir erstaunlich gut im Vergleich zu vorher. DArüber bin ich wirklich glücklich und froh!
Andererseits...
Tja, andererseits hat einem der Alltag der einem verschlingt so schnell wieder. Man hat wieder keine Zeit für Freunde, um Besuche zu machen, ja kaum Zeit für Hausarbeit, um einzukaufen und zu kochen. Der Tag ist so schnell vorüber und da ich gerne arbeite könnte ich tagelang ohne Unterbruch arbeiten. Man ist ja nie wirklich fertig, so wie zu Hause auch nicht und mich macht das fertig. Ich komme nie zu einem Ende und wenn ich genügend Kraft habe, dann mache ich bis zum Umfallen. Früher abtanzen, Party, auflegen bis zum Umfallen, und heute arbeiten, aufräumen, putzen... Böh... Würd' lieber wieder zu der Party zurück!!! Man weshalb nur muss man alt werden???
Morgen ist die Streetparade. An wievielen war ich wohl? Ich weiss es nicht. Glaub' ich war dreimal in Berlin an der Loveparade und min. sechsmal an er Streetparade. Morgen muss ich aber arbeiten. Leider. Bin mir aber am überlegen ob ich Sonntag an den Rememberabend ins OXA soll. Trotz Arbeit am Montag. Kann ja direkt gehen ;-) Wär' mal wieder an der Zeit für so eine Aktion! (Lol, dabei würde ich wahrscheinlich um 02:00 Uhr einschlafen in einer Ecke!!!) Ich bin so alt, seriös, spiesig, langweilig, faul, öd und "erwachsen" geworden. Dabei fühl' ich mich überhaupt nicht so!!!!!!!!!!!!!!!! Lasst mich doch nochmal jung sein!!!!!!!!!!!!!!!! Ich will mir nochmal die Haare violett färben, Plateau-Buffalo-Schuhe tragen (ja ich weiss, die sind heute out...), mit Adidas Trainerjacken in den Ausgang gehen ohne das man dies mit Jugos in Verbindung bringt, am Sonntag Nachmittag an eine After-Afterhour gehen und mich einen Dreck scheren was am Montagmorgen so läuft. Auch wenn das beduetet kein Auto zu haben, mit dem Zug quer durch die Schweiz von Party zu Party zu reisen, völlig verschwitzt aus den Clubs zu kommen, ständig auf die Toilette gehen zu müssen um dort Wasser zu trinken weil man nicht genug Geld hat um sich die teuren Getränke zu kaufen, ständig in verstrahlte Gesichter zu sehen und ab und zu Zitronenschnitze für "chifernde" Jungs zu organisieren und dabei selber aber bei klarem Verstand sein, den Pfeifton am Montagmorgen ignorieren in den Ohren und die Platten für den ersten Gig am Donnerstagabend schon mal vorsortieren. Ich könnte schreien vor Sehnsucht nach dieser Zeit. Warum dauerte sie nicht unenendlich? Wo habe ich sie verloren? Warum? Und was ist, was mir WIRKLICH fehlt? WAS????? Was war es immer schon? Was hat die Musik und die Szene damals ersetzt, was ich nicht hatte?

Und am Schluss weiss ich wieder nicht wo ich den geschriebenen Text einordnen soll, weil ich von einem Thema in ein Nächstes und dann in ein Anderes etc. komme.

Freitag, 1. August 2008

Lebenszeichen

Lieber Deer, Du hast recht. Ich sollte mich mal melden.
Nach einer Eiseninfusion die mir schlecht bekommen ist (39 Grad Fieber) hat sich nun mein Zustand verbessert. Ich habe begonnen zu arbeiten und versuche wieder auf den Damm zu kommen. Allerdings habe ich überhaupt kein Bedürfnis zu schreiben und empfinde es eher als Belastung momentan.
Auch was meine Arbeit anbelangt möchte ich mich nicht exponieren, obwohl ich gerne einigen Menschen zeigen würde, dass es auch Cops mit Herz gibt. Aber das tue ich wohl besser bei der Arbeit.
Natürlich ist in meinem Innern viel passiert über diese Zeit der Krankheit. Das kann man gar nicht alles in Worte fassen. Ich müsste ein Buch schreiben. Das Wesentliche ist aber ich gebe mehr Acht auf mich. Die Prioritäten sind klarer geworden und schätze sehr, was ich im Leben habe.
Ich hoffe Euch geht's gut und seid mir bitte über meine Schreibfaulheit nicht böse. Ich überlege immer noch ob ich den blog einstelle, denn ich schreibe einfach zu wenig.

Lebenszeichen

Lieber Deer, Du hast recht. Ich sollte mich mal melden.
Nach einer Eiseninfusion die mir schlecht bekommen ist (39 Grad Fieber) hat sich nun mein Zustand verbessert. Ich habe begonnen zu arbeiten und versuche wieder auf den Damm zu kommen. Allerdings habe ich überhaupt kein Bedürfnis zu schreiben und empfinde es eher als Belastung momentan.
Auch was meine Arbeit anbelangt möchte ich mich nicht exponieren, obwohl ich gerne einigen Menschen zeigen würde, dass es auch Cops mit Herz gibt. Aber das tue ich wohl besser bei der Arbeit.
Natürlich ist in meinem Innern viel passiert über diese Zeit der Krankheit. Das kann man gar nicht alles in Worte fassen. Ich müsste ein Buch schreiben. Das Wesentliche ist aber ich gebe mehr Acht auf mich. Die Prioritäten sind klarer geworden und schätze sehr, was ich im Leben habe.
Ich hoffe Euch geht's gut und seid mir bitte über meine Schreibfaulheit nicht böse. Ich überlege immer noch ob ich den blog einstelle, denn ich schreibe einfach zu wenig.

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Wohin das nur alles führt? Heute habe ich erneut...
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Lexx77 - 17. Dez, 10:44
hm.
ich traus mich fast nicht zu schreiben, aber bei mir...
in-cognito - 17. Dez, 09:37

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